Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V.


Würzburg, Bayern
Kategorien: Kategorie Menschen mit Behinderung 
Das sind wir

Wir, der Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V. Würzburg-Heuchelhof und seine Mitglieder, sind ein „Heilpädagogischer Träger“.
Er definiert sich ausschließlich aus dem speziellen Hilfe- und Förderbedarf jedes einzelnen Kindes, Jugendlichen und Erwachsenen mit schwerster Körperbehinderung.Gegründet im Herbst 1969. Damals hatten einige Familien aus Würzburg körperbehinderte Kinder, die schulpflichtig waren. Diese hatten aber keine Schule, weil Schule damals mit schwerbehinderten Kindern nichts anzufangen wusste. 1971 begannen wir die 1. Schule für Körperbehinderte mit angeschlossenem Kindergarten (Schulvorbereitender Einrichtung) im Regierungsbezirk Unterfranken, bildeten 2 Klassen und 2 Gruppen.Der Verein war ein gemeinsames Projekt mit den betroffenen Eltern. Er versteht auch heute noch aus dieser Definition seinen fachlichen, emotionalen und gesellschaftspolitischen Auftrag für die aktuellen, sich über 35 Jahre entwickelnden Herausforderungen an der Basis der Einrichtungen in Würzburg und Aschaffenburg.
Wir nennen uns einen „Heilpädagogischen Träger“, für den die wissenschaftlichen Erkenntnisse der „Körperbehindertenpädagogik“ gelten. In diese sind alle medizinischen und nicht medizinischen Fachdienste integriert.
Aus den kleinen Anfängen 1970/71 ist heute ein großes Netz der Hilfe geworden, das den Regierungsbezirk Unterfranken und Randgebiete Hessens und Baden Württembergs als Einzugsbereiche umfasst.X

Das machen wir

Leitbild des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Würzburg-Heuchelhof e.V.

1. Unser Selbstverständnis
  • Wir geben eine Antwort auf die existenziellen Fragen des Menschen, der uns begegnet, den wir in den Blick nehmen. 
  • Wir helfen nach unserem neutestamentlichen Auftrag dem Menschen, ein Leben in Würde und Freiheit zu führen. 
  • Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Mensch mit seiner Sorge, seiner Lebensgeschichte und seinem unmittelbaren Lebensumfeld.
  • Wir arbeiten nicht am Menschen: Wir begleiten und unterstützen ihn.
  • Wir stehen für ihn ein, wenn er nicht mehr weiter weiß, in Not ist, sich schwach und benachteiligt fühlt, sich ausgegrenzt erlebt.
  • Wir wollen dem Menschen Partner sein im Prozess des Anregens und Stützens seiner Selbsthilfekräfte.
  • Wir wollen die vorhandenen Stärken und Ressourcen des Menschen wahrnehmen und unterstützen, dass sie wirksam werden.
  • Wir sehen den Menschen ganzheitlich und als ein von GOTT erschaffenes und geliebtes Geschöpf.
  • Wir sind tolerant gegenüber privaten, religiösen, politischen und weltanschaulichen Lebenseinstellungen und nehmen den Menschen ohne Ansehen seiner Herkunft an.
  • Wir begreifen uns als Partner der staatlichen und kommunalen Behörden. Wir wollen mithelfen an der Ausgestaltung eines modernen und gerechten Sozialstaats.
  • Wir begreifen uns als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft und wollen für Bedingungen und Einstellungen sorgen, unter denen sich eine gerechte und menschenwürdige Gesellschaft entwickeln kann.

2. Unsere Ziele
  • Wir wollen Vorsorge treffen, Not vermeiden und eingetretene Not lindern.
  • Wir stehen als Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung dazu, dass es Nöte gibt, für deren Behebung wir uns nicht engagieren können.
  • Wir wollen helfen und wir wollen fördern.Wir helfen Menschen, ihre eigenen Kräfte zu mobilisieren.
  • Wir achten die Würde des Menschen und setzen uns für ihre Wahrung ein.
  • Wir wollen, dass der Mensch, den wir begleiten, sein Leben eigenverantwortlich gestalten kann.

3. Unsere Dienstleistungskultur
  • Auf der Basis unseres Selbstverständnisses erreichen wir die gesteckten Ziele, indem wir uns um Professionalität und Zuverlässigkeit bemühen. Wir wollen halten, was wir den Menschen versprechen. Es ist uns wichtig, darin auch originell und kreativ zu sein.
  • Für Professionalität und Zuverlässigkeit brauchen wir geeignete MitarbeiterInnen, die wir sorgfältig auswählen und von denen wir überzeugt sind, dass sie dieses Leitbild mit uns in die Praxis umsetzen wollen.
  • Fort- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen sind notwendig zur Beibehaltung und Weiterentwicklung der gesicherten fachlichen Standards. Wir lernen aus Erfahrungen und nehmen wissenschaftliche Erkenntnisse auf.
  • Auch als soziales Dienstleistungsorganisation müssen wir wirtschaftlich handeln. Wir erbringen unsere Leistungen deshalb bedarfs- und sachgerecht. Unsere Hilfe kann daher für die Gesellschaft nicht kostenlos sein, weil an sie professionelle Anforderungen gestellt sind.Wir achten auf Änderungen des Hilfebedarfs. Wir setzen uns mit den Ursachen von Notlagen auseinander und reagieren flexibel auf neue Aufgaben.
  • Es liegt uns viel daran, qualitativ gute Arbeit zu leisten. Wir reflektieren unser Wirken, stellen es öffentlichkeitswirksam dar und verantworten es in der Gesellschaft.
  • Als Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung sind wir vernetzt in einem Verbund von Einrichtungen und Fachdiensten. Wir legen auch Wert auf die kommunale Bezogenheit unserer Arbeit.
  • Diakonie will nicht nur dienen, sondern auch gestalten.

3.1. Umgang der MitarbeiterInnen untereinander
  • Wir fördern das Teamprinzip.Wir informieren uns gegenseitig, frühzeitig und umfassend.
  • Wir unterstützen die Kommunikation und den fachlichen Austausch.
  • Wir bedienen uns moderner Kommunikationsmittel, bevorzugen aber das Gespräch von Mensch zu Mensch.

3.2. Umgang zwischen Vorgesetzten und MitarbeiterInnen
  • Wir treffen unsere Entscheidungen durchschaubar und nachvollziehbar.Wir wollen leistungsbereite und zufriedene MitarbeiterInnen.
  • Wir bemühen uns nachhaltig um gute Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen. Die LeiterInnen nehmen ihre Fürsorgepflicht ernst. Das Verhältnis zwischen MitarbeiterInnen und Vorgesetzten ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Anerkennung, Offenheit, Austausch, Ehrlichkeit, von gemeinsam getragener Verantwortung, Interesse an und gegenseitiger Kenntnis der Tätigkeiten. Wir arbeiten daran.
  • Wir fördern Eigenverantwortung durch Delegation. Unbearbeitete Rückgabe vermeiden wir.
  • Träger, Dienststellen, Einrichtungs- und Abteilungsleitungen sowie die MitarbeiterInnenvertretung arbeiten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen.
  • Diese Ziele sollen durch Mitarbeiterbesprechungen, Konferenzen, Abteilungsleiter- und Dienstbesprechungen erreicht werden.

3.3. Umgang mit Konflikten
  • Wir sprechen Konflikte offen an.
  • Wir lösen Sach- und persönliche Konflikte auf der Basis fachlicher Standards und tragen sie in gegenseitigem Respekt aus.
  • Wenn nötig, suchen wir auch externe Hilfe bei der Lösung unserer Konflikte.

3.4. Kommunikation und Führungsverhalten
  • Wir haben klar definierte Leitungs- und Entscheidungsstrukturen mit Beteiligungsmöglichkeiten. Die Strukturen und Informationswege sind bekannt und durchschaubar. Verantwortlichkeiten sind eindeutig zugeordnet. Wir pflegen einen partnerschaftlichen Führungsstil.
  • Entscheidungsprozesse verlaufen argumentativ. Dies dient der Transparenz.
  • Mit allen MitarbeiterInnen finden einmal im Jahr Personalfördergespräche statt, die der beruflichen Weiterentwicklung dienen. Dabei werden Zielvereinbarungen getroffen.
  • Wir erarbeiten klar definierte Aufgaben- und Stellenbeschreibungen.
  • Wir überprüfen regelmäßig unsere Strukturen auf ihre Wirksamkeit bei der Erreichung unserer Ziele.Unsere Führungspersonen sind erreichbar.
  • Wir fördern Frauen und Männer in Führungspositionen.
  • Die Leitungspersonen sind sich ihrer Vorbildfunktion für die Umsetzung dieses Leitbilds in die Praxis bewusst.

3.5. Umgang mit personellen und materiellen Ressourcen
  • Wir entlasten und unterstützen uns gegenseitig. Wir setzen uns für Arbeitsbedingungen ein, die die körperliche und seelische Gesundheit der MitarbeiterInnen erhalten.
  • Neue MitarbeiterInnen werden gezielt eingearbeitet.
  • Wir treten für einen umweltbewussten und schonenden Ressourcenverbrauch ein.

4. Sicherung unserer Qualität
  • Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit. Sie werden nach professionellen Standards durchgeführt.
  • Wir erarbeiten gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Standards unserer Arbeit.Wir reflektieren und bewerten unsere Arbeit (Dokumentation, Erfolgsauswertung, Überprüfung der Effizienz).
  • Wir fördern die Fort- und Weiterbildung, die geeignet ist, Leitung und MitarbeiterInnen, bei der Sicherung und Entwicklung der Qualität zu unterstützen.

5. Wirken in der Öffentlichkeit
  • Wir vertreten die Interessen der Menschen, für die wir uns einsetzen, auch in der Öffentlichkeit.
  • Wir wirken auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen hin, die den anvertrauten Menschen förderlich sind.
  • Als freier Träger stehen wir für das Subsidiaritätsprinzip ein, das unsere Unabhängigkeit garantiert.

6. Weiterentwicklung unseres Leitbildes
  • Dieses Leitbild bedarf der ständigen Weiterentwicklung.Die Umsetzung dieses Leitbilds in die Realität ist Aufgabe unserer MitarbeiterInnen. Die Überprüfung dieser Umsetzung erfolgt durch den Vorstand des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Würzburg-Heuchelhof e. V.
  • Durch die Tätigkeit beim Verein für Menschen mit Körper- und MehrfachbehinderungWürzburg-Heuchelhof e. V. verpflichten sich alle MitarbeiterInnen auf die Einhaltung dieses Leitbilds.
  • Der Verein ist Mitglied beim Diakonischen Werk Bayern und des Diakonischen Werkes Würzburg e. V.


Das brauchen wir



Hier findest Du uns

Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V.
Berner Str. 10

97084 Würzburg

Ansprechpartner
Direktor Hans Schöbel

Tel: 0931-66751000

E-Mail: verein@zfk-wuerzburg.de



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Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V.
Ansprechpartner:
Direktor Hans Schöbel

Berner Str. 10

97084 Würzburg

Tel: 0931-66751000

Mail:
verein@zfk-wuerzburg.de
Webseite:
www.zfk-wuerzburg.de
Spendenquittung: keine Angabe
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