Mütter gegen Atomkraft e.V.
engagiert · unabhängig · kritisch · konsequent

München, Bayern
Kategorien: Kategorie Gesundheit Kategorie Umwelt Kategorie Katastrophenhilfe 
Das sind wir

Gründung und organisatorischer Aufbau
Unser Verein "Mütter gegen Atomkraft" e. V. wurde im Mai 1986 von Frauen nach dem Atomreaktorunfall wenige Wochen zuvor, am 26. April 1986, in Tschernobyl - damals noch Sowjetunion/UdSSR - gegründet und hat Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Schwerpunkte liegen im Raum München und in Nürnberg. Der Geschäftssitz ist in München.
Unsere Führungsstruktur ist in der Satzung festgelegt. Einmal jährlich halten wir eine Mitgliederversammlung ab.

Unser Vorstand besteht aus drei bis fünf gleichberechtigten Vorsitzenden, die jeweils für ein Jahr gewählt werden, sowie einer Kassenfrau, zwei Revisorinnen und einigen Kontaktfrauen als Delegierte der regionalen Gruppen und Projektgruppen, die sich zwei- bis dreimal im Jahr treffen. Um das Büro kümmert sich eine Teilzeitkraft.

Wir finanzieren uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und bekommen von keiner Seite Zuschüsse.

Das machen wir

Unsere Ziele und Projekte

  • Information der Öffentlichkeit über die Gefahren der Atomenergie durch den Betrieb und die Lagerung von radioaktivem Material
  • Eintreten für den Ausstieg aus der Atomenergie unter Ausschöpfung aller legalen Mittel
  • Hilfe für die vom Atomunfall betroffenen Menschen in Weißrussland und der Ukraine, Kontakte zu Betroffenen aus Fukushima
  • Unser Selbstverständnis: politische Arbeit zu leisten ohne parteipolitische oder religiöse Ausrichtung
  • Vernetzung mit Anti-Atom- und Friedensgruppen regional, bundes -und europaweit (z.B. Bayern-Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz, IPPNW, Greencity München, Salzburger Plattform gegen Atomgefahren, Atomstopp International, Bund Naturschutz u. a. Gruppen in unserem Netzwerk)
  • Aufbau und Beteiligung an Bürgersolarkraftwerken in Bayern

Fachkompetenz von Frauen
Zu Beginn unseres Engagements haben wir häufig erfahren, dass Frauen als inkompetent gelten, weil das Thema Atomenergie als technisch-männlich angesehen wird. Die Glaubwürdigkeit unserer Argumente wurde angezweifelt. Durch intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit Fragen der Atomtechnik und ihren Folgen können unsere Mitgliedsfrauen die sogenannte Fachkompetenz der Atom-Befürworter widerlegen.

In Anhörungsverfahren (z. B. gegen die WAA-Wackersdorf) und zu Diskussionsforen über Gesundheit und Katastrophenschutz treten Frauen des Vereins als Fachreferentinnen auf.

Wirkungen der Arbeit unseres Vereins
Die empirisch belegte atomkritische Haltung der deutschen Öffentlichkeit führen wir auch auf unsere Informationsarbeit zurück. Umweltpolitische Folgen:
  • Aufgabe der geplanten Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf,
  • Verhinderung von neuen Atomreaktoren,
  • Erfolg beim Ausbau regenerativer Energien mit dem Ziel eine echte Energiewende herbeizuführen

Im Vergleich dazu ist die Öffentlichkeit in Frankreich oder den östlichen EU-Staaten, in denen eine bürgerschaftliche Anti-Atombewegung nicht sehr stark ist, sehr viel unkritischer.Durch unsere langfristige Unterstützung konnte die Situation für strahlenkranke und
immungeschwächte Kinder in der Ukraine verbessert werden. Von 1990 bis 2013 wurden Geldspenden für medizinische Geräte und Medikamente in Höhe von 950 000 € gesammelt und nach Kiew transportiert, außerdem Lebensmittel und Sachspenden gezielt an Bedürftige in der Ukraine verteilt. Nähere Informationen dazu unter der Hilfsaktion Kinder von Tschernoby.

Das brauchen wir

  • Mitglieder
  • Spenden


Hier findest Du uns

Mütter gegen Atomkraft e.V.
Frohschammerstr. 14

80807 München

Ansprechpartner
Heike Warth

Tel: 089-355653
Fax: 089-355653

E-Mail: kontakt@muettergegenatomkraft.de



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Mütter gegen Atomkraft e.V.
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Heike Warth

Frohschammerstr. 14

80807 München

Tel: 089-355653
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Mail:
kontakt@muettergegenatomkraft.de
Webseite:
www.muettergegenatomkraft.de
Spendenquittung: keine Angabe