Hinz&Kunzt


Hamburg, Hamburg
Kategorien: Kategorie Obdachlos 
Das sind wir

Über das Straßenmagazin
Gegründet wurde das Hamburger Straßenmagazin 1993 als Kooperationsprojekt von Obdachlosen und Journalisten von Dr. Stephan Reimers, dem damaligen Leiter des Diakonischen Werkes.
Die Idee: Wohnungs- und Obdachlose verkaufen ein professionell geschriebenes und gestaltetes Magazin.
Das Ziel: Geld, Anerkennung und Würde für die Obdachlosen. Und das Magazin sollte eine soziale Stimme in der Stadt sein.

Die erste Hinz&Kunzt erschien am 6. November 1993. Sie wurde 30.000 Mal gedruckt und kostete 1,50 Mark (davon 1 Mark für den Verkäufer). Nach zehn Tagen waren alle Zeitungen verkauft. In den folgenden 20 Jahren sind insgesamt mehr als 17 Millionen Zeitungen verkauft worden. 2012 waren es im Schnitt 64.000 Stück pro Monat. Die höchste Auflagenzahl aller Zeiten hatte mit 180.000 Exemplaren unsere Ausgabe vom Januar 1994.

Hinz&Kunzt ist das auflagenstärkste Straßenmagazin und gehört zu den ersten deutschen Zeitungen dieser Art. Davor erschienen nur BankExpress (1992, heute Draußenseiter) in Köln und Biss (Oktober 1993) in München. Inzwischen gibt es 26 Straßenzeitungen im deutschsprachigen Raum, die Mitglieder im weltweiten Netzwerk INSP (International Network of Streetpapers) sind.

In der Hinz&Kunzt-Redaktion arbeiten professionelle Journalisten. Sie berichten monatlich im Straßenmagazin und seit einiger Zeit auch täglich im Internet.
Unter www.hinzundkunzt.de gibt es nicht nur Infos über das Projekt, sondern auch aktuelle Nachrichten und Hintergrundberichte über Soziales, Politik und das Geschehen in der Stadt.

Das Straßenmagazin wird von Fotografen oder Illustratoren bebildert und von Grafikerinnen gestaltet. Es war uns von Anfang an wichtig, den Verkäufern mit unserem Straßenmagazin
(nicht: „Obdachlosenzeitung“) ein professionell erstelltes Produkt anbieten zu können: eine Zeitung, die man nicht nur gerne kauft, sondern auch gerne liest und anschaut. Gleichzeitig ist die Zeitung die Stimme des Projekts, das sich als Lobby für Arme versteht.

Das machen wir

Vertrieb
„Es ist gut, wieder einen Platz in der Gesellschaft zu haben und etwas zurückgeben zu können!“

Der Verkauf des Strassenmagazins verbessert nicht nur die finan­zielle Situation der Hinz&Künztler, sondern stärkt ihr Selbstvertrauen. Unterstützt werden sie dabei von ihren Kollegen aus dem Vertrieb. Fast alle haben früher selbst auf der Straße gelebt. Jetzt koordinieren sie die Platzvergabe, sorgen dafür, dass die Regeln eingehalten werden und besuchen die Verkäufer und oft auch die Geschäftsleute vor Ort. Und nicht nur das: Sie organisieren Freizeitveranstaltungen und Ausflüge, helfen bei alltäglichen Sorgen, schlichten bei Konflikten. Der Vertriebsraum mit dem Kaffeetresen ist deshalb das Herzstück bei Hinz&Kunzt. Hier kann man Freunde treffen, sich an kalten Tagen bei einer Tasse Kaffee wärmen und mit Unterstützung der Hamburger Tafel auch etwas zu essen bekommen. Bei uns sind Vertrieb und Verkauf mehr als Zahlen und Zielvorgaben, wenigstens für einige Stunden am Tag wollen wir denen ein Zuhause geben, die keines haben.

Bei Fragen zu den Verkaufsregeln, Beschwerden, Lob oder Kritik können Sie sich gerne an Vertriebsleiter Christian Hagen, E-Mail: christian.hagen@hinzundkunzt.de, Telefon 32 10 83 43, wenden.

Das brauchen wir

  • Spenden
  • Magazin kaufen
  • Freundeskreis beitreten
  • Testamentsspende
  • Sponsoring und Kooperationen
  • Ehrenamt


Hier findest Du uns

Hinz&Kunzt
Altstädter Twiete 1–5

20095 Hamburg

Ansprechpartner
Dr. Jens Ade

Tel: 040-32108311
Fax: 040-30399638

E-Mail: info@hinzundkunzt.de



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Mail:
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Webseite:
www.hinzundkunzt.de
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