NTFN - Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.


Hildesheim, Niedersachsen
Kategorien: Kategorie Menschenrechte Kategorie Gewaltopfer Kategorie Seelsorge 
Das sind wir

Im November 2007 hat sich im Haus der Ärztekammer Niedersachsen ein neuer Verein gegründet, das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN).

Das NTFN setzt sich für Migrant/-innen ein, die traumatisierende Erfahrungen durch Folter, Verfolgung, Krieg oder Flucht erlitten haben und an den kurz- oder langfristigen Folgen körperlich und/oder psychisch leiden und dadurch in ihrer Belastungs-, Arbeits- und Lebensfähigkeit eingeschränkt sind, sowie für Ihre Familienangehörigen, insbesondere auch Kinder und Jugendliche (§ 2 der Satzung)

Deshalb setzt sich das NTFN ein für:
  • Fachgerechte Versorgung traumatisierter Flüchtlinge unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus
  • Hohe fachliche Standards für Gutachten über Traumatisierung
  • Verbesserung des Zugangs der Flüchtlinge zu psychotherapeutischer Hilfe
  • Vernetzung des medizinischen, psychologischen, sozialtherapeutischen und rechtlichen Sachverstandes zur Unterstützung traumatisierter Flüchtlinge
  • Aufenthaltsrecht für Traumatisierte, die bei Rückkehr retraumatisiert werden könnten oder keine fachgerechte Behandlung erwarten können
  • Berücksichtigung der besonderen Situation traumatisierter Flüchtlinge in Recht und Verwaltung


Das machen wir

Wissenschaftliche Untersuchungen beziffern den Anteil traumatisierter Flüchtlinge unter den Asylsuchenden auf 40%. Der rechtliche und sprachliche Zugang zu Psychotherapie ist oft schwierig. Niedersachsen hat bisher kein psychosoziales Behandlungszentrum.

Das bietet das NTFN:
  • Vermittlung von Therapieplätzen für traumatisierte Flüchtlinge bei qualifizierten PsychotherapeutInnen
  • Regelung der Kostenübernahmefragen
  • Vermittlung qualifizierter Dolmetscher oder sprachkompetenter Therapeuten
  • Bei Bedarf Klärung von aufenthalts- oder asylverfahrensrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Psychotherapie
  • Fortbildungen in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer und der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen über soziale, psychische und somatische Aspekte von Menschenrechtsverletzungen, Folter und ihren Folgen
  • Vermittlung von Gutachten über Traumatisierung, sowie die verschiedenen Behandlungswege zur Rehabilitation der traumatisierten Flüchtlinge
  • Supervisionsgruppen nach Absprache
  • Telefonische Fachberatung von TherapeutInnen für TherapeutInnen
  • Unterstützung in aufenthaltsrechtlichen Fragen oder Vermittlung begleitender Hilfen
  • Vernetzung mit der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe oder Migrationsberatungsstellen


Das brauchen wir

Wenn Sie uns unterstützen wollen
Sie würden gerne das Leid lindern, mit dem sich Menschen aus Kriegs-und Krisengebieten hilfesuchend an uns wenden?

Sie finden die Arbeit von Behandlungszentren für Folteropfer, die traumatisierte Flüchtlinge medizinisch und psychotherapeutisch betreuen wichtig und halten die Arbeit auch in Niedersachsen für erforderlich?

Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht, Ihre Spende/Ihre Mitgliedschaft im Verein. Jede Spende zählt und kann als gemeinnützig von der Steuer abgesetzt werden.

Sie sind Psychotherapeutin/Psychotherapeut und können sich vorstellen mit Flüchtlingen zu arbeiten?

Auf einen Aufruf der Ärztekammer Niedersachsen und der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen haben sich viele Ärztliche und Psychologische PsychotherapeutInnen gemeldet, die – nach Absprache – eine psychotherapeutische Behandlung, stützende Gespräche oder Erstinterventionen für traumatisierte Flüchtlinge übernehmen wollen. Wir vermitteln möglichst wohnortnah.


Spenden
Wir freuen uns über jede Spende. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden und Förderbeiträge sind steuerlich absetzbar. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Anschrift anzugeben, Sie erhalten dann eine Spendenquittung.

Jede Spende hilft uns, unabhängig und kompetent, die gesundheitliche Versorgung für die betroffenen Menschen sicher zu stellen und anzubieten.
  • 60 Euro kostet durchschnittlich ein Dolmetschereinsatz für eine Therapiestunde
  • 30 Euro betragen durchschnittlich die Fahrtkosten der Betroffenen zum Therapieplatz
  • 50 Euro betragen durchschnittlich die Fahrtkosten zu einem Gutachten


Ehrenamtlich
Sie können uns mit Ihrem Engagement in unserer Arbeit in verschiedenen Bereichen tatkräftig unterstützen.
Wir suchen Menschen, die z.B.:
  • Flüchtlinge auf ihrem Weg zur Therapie begleiten, z.B. den Fahrdienst übernehmen
  • bei Behördengängen helfen
  • Fahrten in die Stadt ermöglichen
  • Flüchtlinge zu Gutachten begleiten
  • Flüchtlingsfamilien zu Hause besuchen/ bei den Hausaufgaben helfen/ mit den Kindern spielen….

Wir suchen auch DolmetscherInnen, GutachterInnen, TherapeutInnen und ÄrztInnen, die sich im Einzelfall vorstellen können, auch einmal ehrenamtlich tätig zu werden.
Die Beantragung von DolmetscherInnen und TherapeutInnen ist oft langwierig und die Kostenübernahme wird gelegentlich auch abgelehnt, was noch langwierigere Klageverfahren nach sich zieht.

Hier findest Du uns

NTFN - Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.
Langer Garten 23 B
Schröder
31137 Hildesheim

Ansprechpartner
Susanne Schröder

Tel: 05121 / 102686
Fax: 05121 / 316 09

E-Mail: ntfn-ev@web.de



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Woher stammen diese Informationen?

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NTFN - Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.
Ansprechpartner:
Susanne Schröder

Langer Garten 23 B
Schröder
31137 Hildesheim

Tel: 05121 / 102686
Fax: 05121 / 316 09

Mail:
ntfn-ev@web.de
Webseite:
www.ntfn.de
Spendenquittung: keine Angabe
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