Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V., SchlaU-Schule


München, Bayern
Kategorien: Kategorie Bildung Kategorie Integration Kategorie Jugendliche 
Das sind wir

Chronik der SchlaU-Entwicklung

Eigentlich herrscht in Deutschland Schulpflicht; alle Kinder und Jugendlichen sind zu einem Schulbesuch verpflichtet. Doch nicht allen jungen Menschen wird ihr Menschenrecht auf Bildung und Ausbildung zugestanden.  Flüchtlingskinder- und jugendliche haben oftmals einen erschwerten  Zugang zum staatlichen Bildungssystem, denn das Grundrecht auf einen Schulbesuch wird für Flüchtlinge je nach Bundesland unterschiedlich ausgelegt.

2000: Gründung der SchlaU-Schule
In Bayern wurde insbesondere den unbegleiteten, minderjährigen bzw. jungen Flüchtlingen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren  lange Zeit kein Recht auf einen Schulbesuch zugestanden. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, gründete Michael Stenger im Jahr 2000 mit einigen Mitstreitern aus der Flüchtlingsarbeit den Verein „Trägerkreis zur Förderung von Bildung und Integration von Flüchtlingskindern und jugendlichen e.V.“ (Heute: „Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V.“), der das SchlaU-Projekt im Jahr 2000 ins Leben rief.

Das Ziel des Projektes in der Gründungsphase und seit jeher:
Minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen, mit Rücksicht auf ihre unterschiedlichen (Lern bzw. Lebens-) Biographien, Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Mithilfe eines gestaffelten Kurssystems, das flexible Übertrittmöglichkeiten in überschaubareren Gruppenstärken vorsah, sollte es den Schülern möglich sein unter optimalen Lernbedingungen die deutsche Sprache zu erwerben.
Schon damals zielte das Projekt über die reine Sprachvermittlung hinaus, auf das gesamte schulische Fächerspektrum ab, das die betroffenen Jugendlichen für den angestrebten Erwerb eines Hauptschulabschlusses und für den Übergang in ein Berufsvorbereitungsjahr benötigen. Im Gründungsjahr nahmen 20 Jugendliche in acht Kursen an den Bildungsmaßnahmen teil. 

Folgende Kurse wurden angeboten:

  • Kurs A: Alphabetisierung in der deutschen Sprache, Festigung der Lese- und Schreibfertigkeit
  • Kurs B: Anfänger / Grundstufe
  • Kurs C: Fortgeschrittene
  • Kurs D: Oberkurs mit dem Ziel der Befähigung zum Übergang ins Berufsvorbereitungsjahr bzw. zur Vorbereitung zum Hauptschulabschluss 

2001: Erfolgreiches erstes Projektjahr
Im ersten Projektjahr wurden ca. 80 SchülerInnen bei SchlaU in insgesamt 16 Kursen beschult; von den SchülerInnen konnten über 40% zu Beginn nicht lesen und schreiben und wurden zunächst alphabetisiert. Aus dem Oberkurs konnten alle KursteilnehmerInnen erfolgreich in eine Berufsausbildung (Berufsschule, FLÜBS-Projekt der VHS etc.) bzw. an einen Arbeitsplatz vermittelt werden. In 2001 wurden auch erstmals die sogenannten „Elternabende“ eingeführt, an denen alle BetreuerInnen und Vormünder sich sowohl allgemein über den Stand der Dinge im SchlaU-Projekt, als auch bei den jeweiligen LehrerInnen über die aktuellen Entwicklungsstände der einzelnen SchülerInnen informieren können.

2002: Steigende Schülerzahlen und Start der Schulsozialarbeit
Einhergehend mit dem Umzug des SchlaU-Projekts in neue Räumlichkeiten konnte in 2002 in fünf Klassen gleichzeitig unterrichtet werden. Die Unterrichtsinhalte lehnten sich stark an den in Berufsschulen unterrichteten Fächerkanon an, allerdings natürlich immer angepasst an den gerade erworbenen Stand der Deutschkenntnisse. Zusätzlich wurde in 2002 eine Stelle für die Schulsozialarbeit geschaffen, da die Bereiche Beratung, Hilfestellungen sowie Konfliktbewältigung bei der steigenden Schülerzahl dies zwingend erforderten. Ab September 2002 wurden neben dem schulanalogem Vormittagsprogramm nach Bedarf Alphabetisierungskurse am Nachmittag durchgeführt, um neu angekommenen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen so schnell wie möglich Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Ein wichtiger Baustein, denn hierdurch wurden die Jugendlichen in dieser wichtigen Anfangsphase nicht orientierungslos in den Heimen bzw. zum Teil auch in Lagern, sich selbst überlassen. Ziel des Projekts war und ist, neben der Förderung der sprachlichen und fachlichen Entwicklung auch die Gewöhnung an einen geregelten Schul- oder Arbeitsalltag, um eine erfolgreiche Vermittlung in weiterqualifizierende Maßnahmen bzw. in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten. Deshalb legten SchlaU im Jahr 2002 nicht nur großen Wert auf die rein fachlichen Leistungen, sondern auch auf die Einhaltung der Schulregeln, insbesondere Anwesenheit und Pünktlichkeit, Hausaufgaben und Sozialverhalten in Klasse und Schule. Diese Bereiche fanden dann auch in den Zeugnissen ihre Bewertung. Die Gesamtschülerzahl lag im Jahr 2002 bei ca. 150;  davon waren 23 Frauen und 127 Männer. Weit über 90 % der SchülerInnen konnten in 2002 erfolgreich an weiterqualifizierende Maßnahmen, die Berufsschulen (berufsvorbereitendes Jahr) bzw. an Kooperationspartner vermittelt werden.

2003: Erhalt des Förderpreises „Münchner Lichtblicke“
Im SchlaU-Projekt wurden 2003  insgesamt 125 SchülerInnen beschult. Die Aufteilung in ein „schulanaloges Vormittagsprogramm“ (90 Schüler) und ein Nachmittagskurssystem (35 Schüler) erwies sich auch in 2003 als äußerst sinnvoll. Als besonderer Meilenstein der SchlaU-Arbeit in 2003 ist die Alphabetisierung von immerhin ca. 50% der Schüler hervorzuheben. Dies wurde notwendig, da gerade aus dem Irak und aus Afghanistan extrem viele Analphabeten in diesem Jahr zu SchlaU gekommen waren. Neben dem stetigen Ausbau des SchlaU-Konzepts wurde in 2003 auch unterrichtsbegleitenden Exkursionen ein hoher Stellenwert beigemessen. Dazu gehörten neben Besuchen des Berufsinformationszentrums und von Haupt- oder Berufsschulen, auch gemeinsame Schultage mit einer benachbarten Hauptschule. Unterrichtsbegleitende Exkursionen wurden so zum festen Bestandteil des SchlaU-Konzepts. Ein Höhepunkt im Jahre 2003 war die Auszeichnung des SchlaU-Projekts durch die Landeshauptstadt München und die Stiftung „Lichterkette“ mit dem „Münchner Lichtblicke 2003“ Preis. Dieser wird für den „engagierten Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt und für ein friedliches Zusammenleben von Ausländern und Deutschen in München“ verliehen.

2004: Anerkennung durch das Bayerische Kultusministerium
Im SchlaU-Projekt wurden 2004 insgesamt 116 SchülerInnen beschult. Mitte August wurde SchlaU durch die Anerkennung des Bayerischen Kultusministeriums dann offiziell eine staatlich anerkannte Schule für Flüchtlinge gemäß Art. 36 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 BayEUG. Bis zum Schuljahresende 2003/04 wurden die Schüler soweit vorbereitet, dass sie im Anschluss ans SchlaU-Projekt entweder für den Zugang zu weiterqualifizierenden, berufsorientierten Bildungsmaßnahmen befähigt bzw. in Einzelfällen direkt an den Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten. Im darauffolgenden Schuljahr 2004/05 konnte mit der Willy-Brandt-Gesamtschule ein Partner gewonnen werden, der den SchülerInnen am Schuljahresende die offiziellen Prüfungen zum Erfolgreichen und zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss abnahm. Dementsprechend wurden der schulanaloge Unterricht und der Lehrplan sowohl an den Kernfächerkanon der bayerischen Haupt- und Mittelschule angepasst, als auch an den jeweils erarbeiten Stand der Deutschkenntnisse der SchülerInnen. Beste, vor allem auch identitätsstärkende  Erfahrungen wurden mit dem Versuch erreicht, die dienstälteren und besser sprechenden SchülerInnen für Übersetzungs- und Motivationshilfemaßnahmen einzusetzen, um Jugendlichen, die ohne jede Sprach- und Lesekenntnisse zu SchlaU gekommen waren, noch besser unterstützen zu können. Daher wurden diese Maßnahmen auch fester Bestandteil des SchlaU-Konzepts.

2005: Die ersten Abschlüsse
In 2005 wurden die SchülerInnen direkt auf den Erfolgreichen und den Qualifizierenden Hauptschulabschluss vorbereitet. Die ersten Prüfungen standen Ende Juni / Anfang Juli 2005 an. 18 SchülerInnen traten zum Erfolgreichen Hauptschulabschluss an, 17 von ihnen bestanden ihn. Zehn von ihn versuchten sich am Qualifizierten Hauptschulabschluss – und bestanden ihn alle. AbsolventInnen wurden und werden auch nach ihrem Abschluss bei SchlaU weiterhin nachbetreut. Insgesamt wurden in der SchlaU-Schule 99 SchülerInnen beschult, und zwar 52 im schulanalogen Vormittagsprogramm und 47 im Nachmittagskurssystem. Zum Schuljahresbeginn 2005/2006 gab es eine so große Nachfrage nach den Nachmittagskursen, dass an ausgesuchten Örtlichkeiten externe Kurse angeboten wurden. Diese externen Alphabetisierungs- und Orientierungskurse ermöglichten eine sofortige Beschulung, auch bei größerer Nachfrage.

2006: 100% Erfolgsquote
In 2006 haben SchlaU-SchülerInnen zum zweiten Mal den Erfolgreichen sowie den Qualifizierenden Hauptschulabschluss in Angriff genommen. In der SchlaU-Schule wurden sie auf die Prüfungen vorbereitet, die sie dann zum Schuljahresende an der Münchner Regelschule absolvierten. Diesmal mussten vier SchülerInnen in die mündlichen Nachprüfungen, aber letztendlich haben alle den Abschluss bestanden. 12 SchülerInnen (8 Mädchen, 4 Jungen) traten den Hauptschulabschluss an, 10 SchülerInnen (5 Jungen, 5 Mädchen) erreichten den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. In der SchlaU-Schule wurden 2006 insgesamt 88 SchülerInnen beschult, und zwar 47 im schulanalogen Vormittagsprogramm und 41 im Nachmittagskurssystem. Die Teilnehmerstruktur ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, da weniger unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge eingereist waren.

2007: Die ersten Ex-SchülerInnen mit Lehrbrief
Im Schuljahr 2006/2007 absolvierten SchlaU-SchülerInnen zum dritten Mal den erfolgreichen sowie den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Dementsprechend wurden diese wie im Vorjahr für die Externen Prüfung an einer Münchner Regelschule vorbereitet. Insgesamt 13 TeilnehmerInnen (7 Mädchen, 6 Jungen) haben den Qualifizierenden Hauptschulabschluss 2007 bestanden; ein Schüler hat die Prüfung abgebrochen. Zum Hauptschulabschluss traten 12 Teilnehmer (7 Jungen, 7 Mädchen) an. Von ihnen haben zwei Schüler die Prüfung nicht bestanden. Im SchlaU-Projekt wurden 2007 insgesamt 95 SchülerInnen beschult, und zwar 73 im schulanalogen Vormittagsprogramm und 22 im Nachmittagskurssystem. Nachdem seit dem Schuljahr 2004/2005 nun einige Absolventen, die SchlaU-Schule mit dem (qualifizierenden) Hauptschulabschluss abgeschlossen hatten, konnten im Jahr 2007 die ersten Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung auf dem Sommerfest begrüßt werden.

2008: Umzug in die Schillerstraße
Im Schuljahr 2007/2008 gab es eine einschneidende Änderung: Die SchlaU-Schule bezog zum  01. Januar 2008 neue Räumlichkeiten in der Schillerstraße, direkt am Hauptbahnhof. Die sechs Klassenräume boten viel mehr Platz, doch gleichzeitig stiegen die Schülerzahlen in 2007/2008 wieder stark an:
Im SchlaU-Projekt wurden 2008 insgesamt 131 SchülerInnen beschult, davon 91 männlich und 40 weiblich. Mittlerweile traten zum vierten Mal SchlaU-SchülerInnen zum Abschluss an: Im Jahr 2007/2008 haben alle SchülerInnen – ohne mündliche Nachprüfungen – bestanden. 17 SchülerInnen bestanden den Qualifizierenden Hauptschulabschluss (7 Mädchen, 10 Jungen) und 17 SchülerInnen (10 Mädchen, 7 Jungen) absolvierten erfolgreich den Hauptschulabschluss.

2009: Michael Stenger wird Ashoka-Fellow
Aufgrund der großen Nachfrage und trotz Umzugs in die neuen Räume in der Schillerstraße wurden im Schuljahr 2008/2009 zwei Alphabetisierungsklassen an externen Örtlichkeiten eingerichtet. Dies trug der Tatsache Rechnung, dass bei den Neuankömmlingen ein enormer Anstieg der Analphabetenquote festzustellen war, dem entsprechende Maßnahmen entgegengesetzt werden mussten. Bei SchlaU wurden 2008/9 insgesamt 165 SchülerInnen beschult, davon 122 männlich und 43 weiblich. Zentrales Bestreben war weiterhin die Vermittlung der Schulabsolventen in Ausbildung bzw. auf weiterführende Schulen. Zum fünften Mal absolvierten SchülerInnen den Erfolgreichen sowie den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Auch 2009 bestanden alle SchülerInnen – ohne mündliche Nachprüfungen – die Abschlüsse. 14 Prüflinge (8 Mädchen,  6 Jungen) absolvierten den Qualifizierenden Hauptschulabschluss, 21 Jugendliche (7 Mädchen, 14 Jungen) traten den Erfolgreichen Hauptschulabschluss an. Ein weiteres Highlight in 2009 war die Auszeichnung des Gründers von SchlaU, Michael Stenger, als Ashoka-Fellow. Ashoka ist eine weltweite Organisation zur Förderung von Sozialunternehmertum.

2010: Steigende Schülerzahlen und Prüfungsantritte
Die Erfolgsgeschichte der SchlaU-Prüflinge setzte sich auch in 2010 fort: Beim sechsten Antritt von SchlaU-SchülerInnen zu den Externen Prüfungen erreichten alle SchülerInnen ihren Abschluss. Die 100%-Quote wurde damit zum dritten Mal in Folge erzielt. 2010 traten insgesamt 38 SchülerInnen die Prüfungen zum Erfolgreichen bzw. Qualifizierenden Hauptschulabschluss an. In der SchlaU-Schule wurden 2010 insgesamt 167 SchülerInnen beschult, davon 118 männlich und 49 weiblich. Die Teilnehmerstruktur veränderte sich stark: Während in der Vergangenheit vor allem irakische, junge Flüchtlinge in der SchlaU-Schule unterrichtet wurde, kamen in 2010 die meisten SchülerInnen aus Afghanistan.

2011: Einführung der Berufsschulpflicht & Verleihung der Intergrationsmedaille
Das Jahr 2011 brachte gleich eine Reihe von erfreulichen Meilensteinen mit sich:Die bundesweit bestehende Problematik der systemischen Lücke „Bildung für junge Flüchtlinge im Alter von 16 bis 21 Jahren“ wurde zumindest in Bayern in 2011 entgegengewirkt. Denn das Bayerische Kultusministerium führte im Jahr 2011 die Berufsschulpflicht für junge Flüchtling von 16 – 21 Jahren ein, welche eine Beschulung von Staat wegen überhaupt erst ermöglicht. Seitdem bieten auch einige wenige bayerische Berufsschulen das so genannte „Berufsvorbereitungsjahr für Flüchtlinge“ (BVJF) an. Im November 2011 überreichte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Frau Staatsministerin Maria Böhmer, dem SchlaU-Gründer und Schulleiter Michael Stenger die Integrationsmedaille der Bundesregierung. Diese wird an Personen vergeben, die sich durch herausragendes persönliches Engagement in besonderer Weise um die Integration verdient gemacht haben. Im Schuljahr 2010/2011 besuchten insgesamt 145 SchülerInnen die SchlaU-Schule. 46 von ihnen traten die Prüfungen für den Erfolgreichen bzw. Qualifizierenden Hauptschulabschluss an. Wie schon in den Vorjahren bestanden alle SchülerInnen die Prüfungen. Das schon seit 2005 bestehende Programm zur adäquaten Nachbetreuung, „SchlaUzubi“ wurde in 2011 institutionalisiert. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen bietet die SchlaU-Schule nun in einem offiziellen Programm eine Nachbetreuung der SchlaU-Absolventen an.

2012: Ein neues Schulgebäude und Gründung der Tochterschule \\\"ISuS\\\"
Da die Schulräume in der Schillerstraße zu klein geworden waren, zog die SchlaU-Schule im September 2012 in ein neues Schulgebäude, das der Schulbauverordnung entspricht, um.  Hierdurch konnte SchlaU circa 200 SchülerInnen in 15 Klassen ihr Recht auf Bildung bieten.  60 von ihnen traten im Schuljahr 2011/2012 die Prüfungen zum Erfolgreichen bzw. Qualifizierenden Mittelschulabschluss (vormals Hauptschulabschluss) an. Alle haben ihn bestanden. Für neuangekommene junge Flüchtlinge über 16 Jahren übernimmt in München seit September 2012 zusätzlich zur SchlaU-Schule die ISuS gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) die erste schulische Betreuung. Die ISuS-Schule, die in den Räumlichkeiten in der Schillerstraße ihr Zuhause gefunden hat, steht für \\\"Integration durch Sofortbeschulung und Stabilisierung\\\". Das Hauptaugenmerkt liegt auf der Vermittlung erster Deutschkenntnisse sowie auf gesellschaftlicher Orientierung und psychischer Stabilisierung. Die Jugendlichen erhalten so erstmals die Möglichkeit, noch während des Clearing-Verfahrens einen geregelten Alltag außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtungen aufzubauen. Seit Dezember 2012 ist es zudem auch gesetzlich möglich, vom ersten Tag der Unterbringung in den Erstaufnahmeeinrichtungen an, zu beschulen. Derzeit werden hier 75 Schülerinnen und Schüler nach dem SchlaU-Prinzip unterrichtet. Im November 2012 wurde Michael Stenger mit der Kerschensteiner-Medaille 2012 ausgezeichnet. Mit der Medaille ehrt die Stadt München alljährlich Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Bildung von Kindern und Jugendlichen in München erworben haben.

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Fax: 089-411193199

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