Mädchenhaus Bremen e.V.


Bremen, Bremen
Kategorien: Kategorie Kinder Kategorie Gewaltopfer Kategorie Jugendliche 
Das sind wir

Träger der verschiedenen Angebote und Einrichtungen ist der Verein Mädchenhaus Bremen e.V., der 1989 gegründet wurde. Die Gründerinnen hatten sich als Ziel gesetzt, für Mädchen und junge Frauen, die von psychischer, physischer und /oder sexueller Gewalt betroffen sind, mädchenspezifische Einrichtungen und Angebote zu schaffen, die einerseits Schutz bieten und andererseits die Entwicklung individueller Lebensperspektiven ermöglichen.

Die seit 1991 nach und nach entstehenden Angebote und Einrichtungen (siehe auch ausführlicher unter „Geschichte“) reichen von stationären und ambulanten Wohnmöglichkeiten, Beratung und Unterstützung in unterschiedlichsten Lebenssituationen von Mädchen und jungen Frauen bis hin zu Kursen oder Seminaren zur Stärkung des physischen und psychischen Selbstvertrauens. Also einerseits konkrete Hilfen gegen das Erleben von Gewalt, andererseits präventive und unterstützende Hilfen zur generellen Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen in Bremen. Wir arbeiten dabei auf der Grundlage  einer feministischen Haltung, einem humanistischen Menschenbild und parteilich für Mädchen.X

Das machen wir

Anlauf- und Beratungsstelle
Die Anlauf- und Beratungsstelle bietet Mädchen und jungen Frauen von zwölf bis etwa 21 Jahren die Möglichkeit, anonym, kostenlos und ohne lange Wartezeiten Beratungen durch therapeutisch ausgebildete Fachfrauen in Anspruch zu nehmen. Wir beraten Mädchen zu allen Themen und je nach Bedarf unterschiedlich oft.

Beratungszeiten sind montags bis donnerstags nach Terminabsprache. Ohne vorherige Terminabsprache beraten wir mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Themen, mit denen sich viele Mädchen und junge Frauen an uns wenden, sind:
  • körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt,
  • Probleme zu Hause, in Freundschaften oder in der Beziehung,
  • Essstörungen,
  • Selbstabwertung oder Selbstverletzung,
  • Mobbing und Ausgrenzung,
  • sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität,
  • Alkohol oder Drogen in ihrem Umfeld

und viele andere Themen, die sie beschäftigen.


Mädchenzentrum Gröpelingen
Im November 2010 startete das Stadtteilprojekt „Ein Ort für Mädchen in Gröpelingen“ ausgestattet mit vorläufigen Büro- und Funktionsräumen im Zentrum von Gröpelingen.

Ziel des Projektes ist der Aufbau einer parteilichen freizeitpädagogischen Einrichtung für Mädchen und junge Frauen ab zwölf Jahren. Das Projekt wurde in Übereinstimmung mit einer Befragung von Jugendlichen und Fachkräften über Freizeit- und Bildungsangebote vom Controllingausschuss Gröpelingen beschlossen und vom Sozialzentrum Gröpelingen/Walle, Sozialdienst Junge Menschen finanziert.

Der Verein Mädchenhaus Bremen e.V. übernahm die Trägerschaft des Projektes. Das Mädchenhaus Bremen ist langjährig in der Jugendhilfe tätig und arbeitet feministisch sowie parteilich für Mädchen.

Die pädagogische Arbeit richtet sich nach dem Anpassungskonzept für stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung. Sie orientiert sich an einem feministischen, rassismuskritischen sowie kultursensiblen Ansatz und legt den Schwerpunkt auf Beteiligungsprozesse.


Mädchennotruf
Über das Mädchennotruf-Telefon ist jeden Tag und rund um die Uhr eine Mitarbeiterin des Mädchenhaus Bremen e.V. zu erreichen.Hier können sich Mädchen beraten lassen und sich über die Möglichkeiten einer Notunterbringung informieren.


Kriseneinrichtung
Die Kriseneinrichtung des Mädchenhaus Bremen e.V. ist eine Notunterkunft für Mädchen. Sie ist Bestandteil des Jugendhilfeangebots der Stadt Bremen und ist dabei das einzige Haus mit einer anonymen Adresse. Die Vermittlung läuft über das Amt für Soziale Dienste, rund um die Uhr erreichbar über dasKinder- und Jugendschutztelefon unter der Nummer (0421) 6991133. Der Kontakt kann auch zunächst anonym über das Mädchennotruftelefon (0421) 341120 aufgenommen werden.

Die Kriseneinrichtung ist ein einladendes und freundliches Haus in einer ruhigen Wohngegend im Zentrum von Bremen. Es hat Platz für acht Mädchen von zwölf bis 17 Jahren. Betreut werden sie von einem Team aus sieben Sozialpädagoginnen, von denen rund um die Uhr eine für die Mädchen da ist.

Die Leistungserbringung erfolgt nach § 42 SGB VIII in Verbindung mit § 34 SGB VIII.


Wohngruppe
Die Wohngruppe des Mädchenhaus Bremen e.V. bietet eine komplexe, individuell abgestimmte Versorgung für Mädchen ab 14 Jahren mit körperlichen und/oder sexuellen Gewalterfahrungen, seelischen Verletzungen und Traumatisierungen. Das Haus ist ein geschützter Ort für Mädchen, die auf Grund ihrer biographischen Erlebnisse in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrer altersangemessenen Lebensgestaltung eingeschränkt wurden.

Betreutes Jugendwohnen
Das Betreute Jungendwohnen des Mädchenhaus Bremen e.V. richtet sich an Mädchen und junge Frauen ab 16 Jahren, die den Anforderungen des alleine Lebens noch nicht gewachsen sind. Die Betreuung findet in der eigenen Wohnung statt und ist auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen jungen Frau ausgerichtet. Die Maßnahme kann im Anschluss an eine stationäre Maßnahme sowie aus der Herkunftsfamilie heraus erfolgen. Dem Träger stehen verschiedene Wohnungen zur Verfügung, wobei auch die Möglichkeit besteht, in einer Wohnung zu zweit zu leben.

Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISE)
Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung von Mädchen ist eine Einzelfallhilfe mit individuellem Setting außerhalb der Herkunftsfamilie. Inhalt und Umfang der Betreuung werden im Hilfeplanverfahren festgelegt. Die Hilfe kann als aufsuchende Arbeit ebenso beginnen wie mit der Suche nach einer Wohnung oder in der Wohnung des Mädchens. Dem Träger steht eine Notwohnung zur Verfügung.

Rechtsgrundlagen:
§§ 27, 35, 35a, 36 SGB VIII u. U. in Verbindung mit § 41 SGB VIII.

Ziel der Kontaktaufnahme ist zunächst, eine tragfähige und vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, die im weiteren Verlauf der Hilfe die Grundvoraussetzung für einen Erfolg ist. Die Maßnahme soll so individuell gestaltet werden, dass ein Abbruch vermieden wird und sich die Jugendliche auf die Hilfe in der Weise einlassen kann, dass sie Regeln akzeptiert, die für die Entwicklung einer tragfähigen Zukunftsperspektive notwendig sind. Die Mädchen sollen ihre Möglichkeiten und Grenzen im gesellschaftlichen Leben realistisch einschätzen lernen.

Fortbildungen
Zu den Fortbildungen, die jetzt seit 11 Jahren stattfinden, laden wir alle Fachkräfte ein, die pädagogisch, therapeutisch oder erzieherisch mit Mädchen oder jungen Frauen arbeiten. Unser Anliegen ist es, die in dieser Zeit entwickelten Kompetenzen weiter zu geben und damit das Verständnis für Mädchen zu vertiefen und ihre Lebensräume zu erweitern.

Das brauchen wir

Spenden

„Die stehen auf meiner Seite!“

Im Leben von Mädchen darf Gewalt nicht "normal" sein.Aufgefangen werden in der Krise und in Begleitung neue Schritte wagen – das erhoffen sich zu Recht viele Mädchen vom Angebot des Mädchenhauses. Mehr als 500 Mädchen pro Jahr nutzen die kostenfreie Unterstützung. Wenn sie zu Hause nicht weiterleben können, helfen die Kriseneinrichtung und später die verschiedenen Wohnangebote weiter.

Die Stadt Bremen sichert den Teil der Arbeit finanziell ab, der zur Jugendhilfe zählt. Darüber hinaus kann sich das Mädchenhaus aber nur mit Hilfe großer und kleiner Spenden für Mädchen stark machen. Das Mädchenhaus klärt auf, schützt und hilft. Tragen auch Sie mit einer Spende dazu bei, dass Mädchen ihren Platz im Leben finden!

Hier findest Du uns

Mädchenhaus Bremen e.V.
Rembertistraße 32

28203 Bremen

Ansprechpartner


Tel: 0421 33 65 030
Fax: 0421)33 65 031

E-Mail: gs@maedchenhaus-bremen.de



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Woher stammen diese Informationen?

Die Informationen zu diesem Helden stammen von dessen Internetseite.

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Mädchenhaus Bremen e.V.
Ansprechpartner:


Rembertistraße 32

28203 Bremen

Tel: 0421 33 65 030
Fax: 0421)33 65 031

Mail:
gs@maedchenhaus-bremen.de
Webseite:
www.maedchenhaus-bremen.de
Spendenquittung: keine Angabe
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