Plant-for-the-Planet Foundation


Uffing am Staffelsee, Bayern
Kategorien: Kategorie Kinder Kategorie Umwelt 
Das sind wir

Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet wurde im Januar 2007 ins Leben gerufen und hat ihren Ursprung in einem Schulreferat des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner über die Klimakrise. Inspiriert von Wangari Maathai, die in Afrika 30 Millionen Bäume gepflanzt hatte, entwarf er am Ende des Referats die Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen, um auf diese Weise einen CO2-Ausgleich zu schaffen. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich Plant-for-the-Planet zu einer weltweiten Bewegung: Derzeit verfolgen ca. 100.000 Kinder auf der ganzen Welt dieses Ziel.
Sie verstehen sich als Initiative von Weltbürgern, die sich für Klimagerechtigkeit im Sinne einer Gesamtreduktion der Emission von Treibhausgasen und einer einheitlichen Verteilung dieser Emissionen auf alle Menschen einsetzt.

Seit März 2011 hat Plant-for-the-Planet eine demokratische Struktur mit einem Weltvorstand, der aus 14 Kindern aus acht Nationen besteht.

Das machen wir

Unser „3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft“
Wir Kinder haben uns überlegt, was wir täten, wenn wir die Mächtigen der Welt, also z.B. die Regierungschefs wären und auf den nächsten Klimagipfeln Entscheidungen treffen würden. Was würden wir tun, um unsere Zukunft zu retten?

Unsere Ideen haben wir den “3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft“ genannt.

1.000 Milliarden Bäume pflanzen.
Wir wollen die bestehenden Wälder schützen und Milliarden neue Bäume pflanzen. Insgesamt 1.000 Milliarden neue Bäume. Es gibt auf der Erde noch eine Milliarde Hektar an Fläche, die bewaldet werden kann, also 10.000 Milliarden Quadratmeter Fläche, die nicht in Konkurrenz zu anderer Nutzung steht. Wenn wir in Quadratmeter umrechnen können wir uns besser vorstellen, wie viel Bäume wir pflanzen können. Man pflanzt ja viele Setzlinge auf einen Quadratmeter und der Wald verjüngt sich später, d.h. nicht jeder Setzling wird später auch zu großen mächtigen Bäumen.

1.000 Milliarden Bäume klingt sehr viel, es ist eine Eins mit zwölf Nullen, aber einige Beispiele zeigen, dass es möglich ist: Die Chinesen pflanzten im Jahr 2009 im Rahmen der UNEP-Billion Tree Campaign 2,7 Milliarden Bäume, wenn die die nächsten 40 Jahre so weiterpflanzen schaffen die Chinesen alleine 100 Milliarden Bäume. Die US-Amerikaner schafften es in zehn Jahren zum Mond, also warum sollte es uns nicht gelingen, das größte Weltaufforstungsprogramm der Menschheit umzusetzen.

Lasst die fossilen Energieträger im Boden.
Bis 2050 müssen wir Menschen den CO2 Ausstoß auf Null senken. Die Technologie für eine CO2-freie Zukunft gibt es längst. Mit der heutigen Technik ist es möglich, dass wir Menschen bis 2050 weltweit unsere Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen und ohne Atomkraftwerke gewinnen.

Armut ins Museum durch Klimagerechtigkeit.
Um die weitere Erwärmung auf die von den Regierungschefs in Kopenhagen versprochenen 2˚C zu beschränken, dürfen bis 2050 nur noch 600 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Pusten wir mehr CO2 raus, steigt die Temperatur über die 2°C an. Wenn die Durchschnittstemperatur um mehr als 2˚C steigt, könnte das Grönlandeis vollkommen schmelzen und damit der Meeresspiegel um 7 Meter ansteigen. Teilen wir 600 Milliarden Tonnen CO2 durch 40 Jahre, ergibt das 15 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr für alle. Zum Vergleich: In 2010 waren es 31 Milliarden Tonnen CO2. Stellt sich nur die Frage, wie wir diese 15 Milliarden Tonnen CO2 unter der Weltbevölkerung aufteilen? So wie heute 60 Prozent für USA und Europa? Für uns Kinder gibt es nur eine Lösung: Jeder bekommt das gleiche, nämlich 1,5 Tonnen CO2 pro Mensch und Jahr bei 9 bis 10 Milliarden Menschen in 2050.

Our „3-Point-Plan to save our future“Und was passiert mit denen, die mehr verbrauchen oder verbrauchen wollen? Ganz einfach: Wer mehr will, muss zahlen. Wenn ein Europäer weiter 10 t CO2 rauspusten möchte, kann er das tun, muss aber das Recht dazu von anderen Menschen, z.B. in Afrika abkaufen, die nur 0,25 t CO2 rauspusten. So sorgt das Prinzip der Klimagerechtigkeit dafür, dass auch die Armut ins Museum kommt. Denn mit dem Geld können die Afrikaner in Ernährung, Ausbildung und medizinische Versorgung investieren. Sie müssen auch nicht die gleichen Fehler machen wie wir mit Kohle, Erdöl und all den anderen fossilen Energieträgern, sondern können ihre Energie direkt mit Hilfe der Sonne und anderen erneuerbaren Quellen generieren. So müssen die Menschen in den ärmeren Ländern nicht dieselben dummen Fehler machen wie wir.

2°C mehr klingt wenig, wird aber schon große Veränderungen für uns Kinder bedeuten. Welche genau, das weiß noch keiner. Wir wissen nur, dass zwei Kilometer Eis über uns lagen, als die Durchschnittstemperatur 5°C niedriger war als heute. Selbst wenn wir bis 2050 unter 600 Mrd. t CO2-Ausstoß bleiben, ist es nur zu 75% sicher, dass die Durchschnittstemperatur unter 2°C plus bleiben wird. 100%ig weiß das keiner.

Das brauchen wir

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Hier findest Du uns

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Am Bahnhof 1

82449 Uffing am Staffelsee

Ansprechpartner
Frithjof Finkbeiner

Tel: +49 (0)8808 9345
Fax: +49 (0)8808 9346

E-Mail: info@plant-for-the-planet.org



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