Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen Schwerin e.V.


Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern
Kategorien: Kategorie Bildung Kategorie Gesundheit Kategorie Senioren 
Das sind wir

Die Kontaktstelle ist Anlaufpunkt für Bürger/innen, die durch gesundheitliche und / oder soziale Lebensprobleme auf Beratung und Unterstützung angewiesen sind.

Die Kontaktstelle betrachtet sich als Drehscheibe, die zwischen Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeinteressierten und Professionellen sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich Tätigen vermittelt, aber auch Kontakte zu Politikern, Behörden, Verbänden und den Medien herstellt.

Die Kontaktstelle unterscheidet sich in ihrer Tätigkeit im Vergleich zu anderen sozialen Dienstleistungseinrichtungen insbesondere dadurch, dass wir eine Vielfalt sozialer Gruppen beraten und begleiten.


Selbsthilfe
Das Anliegen der Selbsthilfe besteht darin, den Menschen in der Gesamtheit seiner Probleme zu sehen, ihn auf regionale Hilfsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und gleichzeitig so zu motivieren, dass er seine eigenen Kräfte und Aktivitäten mobilisiert.


Selbsthilfegruppen
Die Vermittlung in Selbsthilfegruppen kann bei der Findung von selbstbestimmten Problemlösungen durch den Erfahrungsaustausch Gleichbetroffener sehr hilfreich sein. Auf die Angebote der Hilfe zur Selbsthilfe kann jede/r Bürger/in in und um Schwerin zurückgreifen und sie nutzen.

Derzeit kann in 140 Gruppen vermittelt werden

Das machen wir

SHG stellen sich vor


Selbsthilfegruppe Blasenkrebs
Wir sind eine Vereinigung von an Harnblasenkrebs erkrankten Menschen und deren Angehörigen. Wir stehen Erkrankten mit Rat und Tat zur Seite. Betroffene können Erfahrungen austauschen und aktuelle Informationen aus der Blasenkrebsforschung und Therapie erhalten.

Wir treffen uns jeden letzten Sonnabend im Monat im Beratungsraum 1. OG der Müritz Klinik Klink, Am Seeblick 2 17192 Klink


Lachgruppe feierte 10-jahriges Jubiläum
Am 28.09.2012 feierte unsere Lachgruppe den 10. Lachgeburtstag.
Wir hatten an diesem Tag viel Spaß mit Lachjoga, Singen,Tanz und Witzen in gemütlicher Runde. Seit 2002 lachen wir nach der Methode des indischen Arztes Dr. Madan Kataria- Lachjoga. Die Lachjogaübungen sind eine Kombination aus Klatsch-, Dehn- und Atemübungen verbunden mit pantomimischen Übungen, die zum Lachen anregen. Die Übungen sind leicht erlernbar und können jederzeit im Alltag angewendet werden. Das Lachjoga tut uns gut, macht uns glücklich, gelassen und zufrieden. Die Lacher/innen fühlen sich nach dem Lachtreffen fröhlicher und viel freier und kreativer im Denken. In unserer Lachgruppe „Lachen ohne Grund“ haben sich schon viele Beziehungen entwickelt. Alle 14 Tage am Freitag treffen wir uns in der Seniorenakademie/Seniorenbüro Wismarsche Straß 144 von 14.00-15.30 Uhr zum gemeinsamen Lachen, Tanz und Singen. Jeder der in unserer Lachgruppe mitmachen möchte ist herzlich eingeladen.


Lachen mit den Ostseewellen – Lachgruppe der KISS
Im Monat August 2013 startete unsere Selbsthilfegruppe „Lachen ohne Grund“ vom Schweriner Hauptbahnhof in Richtung Warnemünde – Perle der Ostsee. Während der Bahnfahrt konnten wir uns an der wunderschönen Landschaft erfreuen und es gab viel zu erzählen. In Warnemünde angekommen strahlte die „Lachsonne“ perfektes Sommerwetter. Wir gingen zunächst über den Fischmarkt, da lachte uns die Lach(s)forelle an. Anschließend machten wir eine einstündige Hafenrundfahrt. Der Kapitän erzählte uns viel über Warnemünde, über die 4 Kreuzfahrtschiffe –die an diesem Tag vor Ort lagen und über den Hafen.

Ein weiteres Ziel war der Ostseestrand – dort führten wir diverse Lachyoga und Atemübungen und eine Gehmeditation aus, die unser Wohlbefinden förderten. Am Nachmittag sahen wir uns noch die Sandwelt am Passagierkai an. Ein erlebnisreicher Tag ging viel zu schnell zu Ende. Die Lachsession im Freien – Ostseestrand- war für uns ein einzigartiges Erlebnis. Ein Dankeschön möchte unsere Lachgruppe Frau Klemm von der KISS aussprechen, die uns bei der Projektvorbereitung beistand. Ebenso ein „Dank“ an die AOK-Nordost- die Gesundheitskasse- die mit ihrer Förderung unser Projekt ermöglichte.


Sportlich mit voller Energie durch die Jahrzehnte
Energiegeladen, das ist wohl der passende Ausdruck, für Ditlinde Lippmann. „Selbst Ärzte haben mir das schon diagnostiziert und schweigend um mich herum gestanden, um von mir Energie zu tanken“, erzählt die 74jährige Sportlerin und Übungsgruppenleiterin aus Schwerin. Wobei sie mit Ärzten nicht viel zu tun habe, sagt sie, „denn ich war und bin so gut wie nie krank“. Um krank zu sein, hatte und hat Ditlinde Lippmann auch gar keine Zeit. Die Liste der verschiedenen Gruppen, die sie in ihrem Leben ehrenamtlich geleitet hat, ist lang, sehr lang. Genauso wie die der Lehrgänge und zertifizierten Abschlüsse.

Dabei dreht sich für Ditlinde Lippmann alles um Bewegung und Sport. Von der Leichtathletik kommend hat sie als gelernte Erzieherin 1957 ihre erste Kinder-Turn-Gruppe im Schweriner Rittersaal aufgebaut. Später zog sie mit ihren Vorschul- und Hortkindern in die neuerbaute Kongresshalle um. „Damit ich die Gruppen leiten konnte, habe ich immer meinen Dienst getauscht“, erzählt Ditlinde Lippmann und zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien mit laufenden und springenden Kindern oder Frauen, vorne weg oder mittendrin: Ditlinde Lippmann.

Es ist eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Sporttreiben. 1954 Deutsches Turn- und Sportfest im Stadion der 100 000 in Leipzig, 1958 Hortturnen im Rittersaal, 1967 Sportfest für Vorschulkinder in Schwerin, 1974 Festübung der Frauen mit Mädels der Betriebsberufsschule für sozialistisches Handeln. Sie turnte mit Kindern, jungen und älteren Frauen, unterrichtete Erzieherinnen in Sachen Sport und Bewegung, bildete sich selbst ständig weiter bei Sportmedizinern, Orthopäden oder Sportpädagogen – alles ehrenamtlich, wofür sie auch in diesem Jahr mit dem Ehrenamts-Diplom der Landeshauptstadt Schwerin ausgezeichnet wurde. Ditlinde Lippmann ohne Sportbekleidung scheint es in ihren Fotoalben oder auf den zahlreich gesammelten Zeitungsausschnitten nicht zu geben. Wobei, zwischendurch sieht man die Schwerinerin in festlicher Garderobe und schick behütet durchs Schloss spazieren. „Ich trete mit dem Schlossverein öfter in historischen Kostümen auf“, sagt Ditlinde Lippmann, die so am Festumzug zur 850-Jahr-Feier teilgenommen hat. Seit 1996 ist sie auch bei der KISS als Selbsthilfegruppen-Leiterin von drei Gruppen aktiv. Darin bringt sie vor allem älteren Frauen den Spaß an der Bewegung und die Freude am Sport nahe. Unter dem Motto „Fit in jedem Alter“ geht es dabei genauso um Spannung wie um Entspannung. „Körper, Geist und Seele“, sagt Ditlinde Lippmann, „bilden eine Einheit und haben eine Wechselbeziehung“. Ist das eine gesund, geht es dem anderen auch gut. Leidet die Seele, wird der Körper krank. Bei Ditlinde Lippmann geht es Körper und Seele gut, dank ihres Engagements, dank ihres Sports. Fröhlich und optimistisch sein, das ist ihr Lebensmotto, wie die Farben des Regenbogens und der Blumen – und natürlich voller Energie.


SHG \"Ängste\"
Weltweit erkranken ca. 15% der Menschen einmal in ihrem Leben an einer Angststörung. Ängste sind somit die am weitesten verbreiteten psychischen Störungen. Die Angststörung sollte nicht als psychische Krankheit angesehen werden. Sie ist eine Neurose, eine Fehlanpassung bzw. in einer Situation unverhältnismäßige Reaktion unserer Seele und in der Regel auch unseres Körpers (Zittern, Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel etc). So ziemlich jeder Mensch trägt neurotische Züge in sich, hat einen Tick, eine „Macke“, einen „Spleen“. In den allermeisten Fällen kann man hiermit gut leben und es besteht kein weiterer (Be)-Handlungsbedarf. Einige Menschen unter uns schränken diese Störungen jedoch soweit ein, dass sie sich auf Grund von Ängsten kaum noch auf die Straße trauen. Sie isolieren sich, verlieren ihren Arbeitsplatz, Freunde und in schlimmen Fällen sogar den Spaß und die Freude am Leben. Diese seelische Disbalance macht uns sprichwörtlich „krank“, „geht uns ans Herz“ oder „schlägt uns auf den Magen“. Diese gängigen Sprichwörter zeigen sehr schön den Zusammenhang zwischen seelischen und körperlichen Schmerzen. Seelische Schmerzen werden sehr oft in körperliche Symptome gewandelt. Diese sind bei weitem keine Einbildung, sondern tatsächlich vorhanden. So leiden Angstpatienten sehr häufig an Kopfschmerzen, Beschwerden des Verdauungstraktes (z.B. Reizmagen, -darm) sowie des Herz-/Kreislaufsystems. Der Körper als „Sprachrohr unserer Seele“. Um der Angststörung effektiv entgegenzuwirken sollte man sie zuallererst einmal als diese akzeptieren und nicht verleugnen („ich bin doch nicht verrückt“). Weiterhin haben sich in der Therapie von Angststörungen eine Vielzahl von Entspannungsübungen wie z.B. Tai Chi, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Meditationsübungen bewährt. Hier lernt der Betroffen sich selbst in einen entspannten Zustand zu versetzen. Ein Körper kann physiologisch nicht angespannt (Angst) und entspannt zur selben Zeit sein. In vielen Fällen sollten sich die Betroffenen auch nicht scheuen, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Vor allem die Verhaltenstherapie zeigt gute Erfolgschancen in der Behandlung der Angststörung. Es ist bei weitem keine Schande, sich fachmännische Hilfe zu suchen sondern zeigt, dass man sich realistisch mit seinem Problem auseinandersetzt, dieses ernsthaft angehen möchte um endlich den Weg in ein zufriedeneres Leben zu finden, in dem nicht die Angst sondern man selbst den Verlauf bestimmt. Eine weitere wichtige Stütze im Umgang mit der Angststörung können verständnisvolle Zuhörer sein, die evtl. sogar durch eigene Angsterkrankungen ein höheres Verständnis für die Betroffenen haben als es z.B. die Familienangehörigen oder enge Freunde haben. Solche Menschen finden Sie in der Selbsthilfegruppe „Ängste“, mittwochs ab 13.11.2013, 14-täglich um 17:00Uhr für ca. 1 ½ h in der KISS Schwerin, Spieltordamm 9 um über ihre Erfahrungen, Erfolge, aber auch Misserfolge zu erzählen. Wir gründeten uns im Mai diesen Jahres und möchten diese regelmäßigen Treffen mittlerweile nicht mehr missen. Unsere Mitglieder leiden unter Ängsten verschiedenster Form (soziale Phobien, Panikstörungen, generalisierte Angststörungen). So berichten wir in unseren Treffen z.B. über Methoden und Verfahren, welche bei den einzelnen Mitgliedern Erfolge zeigten, führen hin und wieder gemeinsam Entspannungsübungen aus oder reden einfach über die alltäglichen Dinge weit ab von der Angst. Auch Spielenachmittag mit gemeinsamen Lachen gehören zu unserem Programm. Ich als Gründerin der Gruppe kann sagen, dass, so sehr man die Angst und deren Folgen auch verteufeln mag, so hat doch alles, was passiert seinen Grund. So hat mich diese Störung doch auch einige liebevolle, verständnisvolle Menschen kennenlernen lassen, auf die ich mich jeden Montag aufs Neue freue!


Erfahrungsbericht der SHG „Rettungsinsel“
Die SHG „Rettungsinsel“ ist hervorgegangen aus der SHG „Trennung/Scheidung“ und besteht seit nun mehr als 2 ½ Jahren mit einer doch beachtlichen konstante Teilnehmerzahl von 14 bis 19 Frauen und Männer. In unserer Gruppe finden sich alle Bevölkerungsschichten wieder. Wichtig war für uns, dass wir 1. auch die Frauen oder Männer aufnehmen, die ihren Partner verloren haben und 2. jedem Neuankömmling bei der Kennenlern-Phase deutlich gemacht haben, dass wir keine Singlebörse als solche zu verstehen wissen wollten.

Wichtig war und ist für jede Frau oder Mann, die den Weg zu uns gefunden haben, dass diese relativ schnell merken, wir hören einander zu und was das allerwichtigste ist, wir wahren unsere Anonymität und haben auch diese in den Räumen der KISS.

Die Trennung, aus welchen Situationen auch immer, ist noch nicht verarbeitet, der Alltag muß bewältigt werden und der Schmerz liegt noch sehr tief. Dieser kann bei Frauen oder Männer schon sehr unterschiedlich sein. So, wie jeder auch seinen eigenen Charakter hat, aber die Gruppengespräche führen dazu, dass die Teilnehmer sehr schnell merken, sofern sie sich schon am Anfang der Gespräche fremden Personen öffnen können, hier kann ihnen aus der Erfahrungsschatz der „älteren“ Teilnehmer wertvolle Hinweise, Vorschläge und Handlungsweisen gegeben werden. Jeder Teilnehmer hat unterschiedliche Erharungen mit dem Trennungsschmerz gemacht. Dieser lässt sich auch nicht in bestimmte Schubläden ordnen. Der Trennungsschmerz kann sehr unterschiedlich sein bzw. verlaufen und reicht von depressiven Schüben, „sich-einigeln“, Teilnahmslosigkeit am öffentlichen Leben, Frustiertheit, Angstzuständen, Essattacken, Bornout, Stalking-Wahrnehmungen Schlaflosigkeit und weiter bis zu Suizidgedanken. Aber am schlimmsten erwischt es den Personenkreis, wo noch Kleinkinder mit im Haushalt waren und sind. Ein großes Manko kommt dann hinzu, wenn Teilnehmer, die in ärztliche Behandlung wollen, lange auf Sprechstundentermine bei Psychotherapeuten warten müssen. Diese Zeit bis zu den ersten ärztlichen Sprechstunden gleichen wir dann mit unserer Gruppenarbeit aus, sofern die Frau oder der Mann den Weg zu uns gefunden hat.

Damit Jeden, der zu uns kommt, seinem Leben wieder einen Sinn geben kann, haben wir unserer Tätigkeit auch darauf gelegt, je nach Interessenlage der Teilnehmer, am kulturellen oder sportlichen Leben teilzuhaben, um so aus der Isolation herauszukommen.

Wie schon gesagt, wichtiger Bestandteil unserer Gruppenarbeit sind die Gespräche, wo die Teilnehmer die Möglichkeit haben, ihre Sorgen und Nöte darzulegen, die mit der Trennung einhergingen, Probleme bei der Bewältigung des psychischen Schmerzes mit den anderen Teilnehmern zu besprechen und so aus der eigenen Situation heraus ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig bei der Bewältigung der unterschiedlichen Situation zu unterstützen und wieder neuen Lebensmut zu geben.


Tinnitus – Alltag erträglicher machen
Was auf dem ersten Blick als harmloses kleines Symptom erscheinen mag, plagt inzwischen in Deutschland über 6 Millionen Menschen und hat damit den Rang einer Epidemie erreicht. Teilnehmer dieser Gruppe äußerten sich optimistisch darüber, dass man sich nur gemeinsam gegen Ohrensausen und Kopfgeräusche sowie den damit verbundenen seelischen Störungen helfen kann. Den Alltag im Miteinander künftig trotz Tinnitus harmonischer und erträglicher zu gestalten, ist Ziel dieser Selbsthilfegruppe. Deshalb sind alle Betroffenen, einschließlich derer, die noch im Arbeitsprozess stehen zu unserem Gruppentreffen, jeden 1. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr in der KISS, Spieltordamm 9, herzlich einladen.


SHG „Musik zum Wohlbefinden“

Selbsthilfegruppe „Musik zum Wohlbefinden“
Durch die Musik neue Wege für ein besseres Lebensgefühl finden.

Unsere Selbsthilfegruppe wurde 1997 von der Musiklehrerin Christine Merolt in der KISS gegründet. Begonnen wurde mit nur 5 Mitgliedern. Heute sind wir 15 Frauen und 2 Männer. Frau Merolt fiel 2011 durch schwere Krankheit aus. Die ehemalige Kindergärtnerin Hannelies Schlefke-Schmahl führte die Gruppe weiter. Ab 2012 übernahm dann die ehemalige Erzieherin Angelika Tulke die Gruppe, konnte aber wegen schwerer gesundheitlichen Problemen bald nicht mehr die Gruppe weiterführen. Ab Mai 2013 konnten wir Frau Christa Hennigs als Leiterin gewinnen. Unsere Gruppe gab sich, weil viele Mitglieder Singles sind, das Motto:

Zusammen sind wir weniger allein.

Wir sind alle irgendwie vom Leben und durch Krankheit mitgenommene Menschen, so zwischen 60 und etwas über 80 Jahre alt.
Jeden Mittwoch, 10:00 Uhr treffen wir uns in der KISS, Spieltordamm 9 in Schwerin.
Das gemeinsame Singen und miteinander Reden ist für uns eine gern angenommene Therapie. Musik ist ja die Kunstform, die die Seele eines Menschen am ehesten und nachhaltigsten berührt; sie weckt Emotionen und kann in uns Verschüttetes oder Verlorengegangenes wieder in die Gegenwart transportieren.
Wir singen vor allem Volkslieder, selten auch Schlager, reden über Tagespolitik, über Freuden und Sorgen im persönlichen Umfeld; soweit sich schon ein jeder öffnen kann oder will. Alles, was besprochen wird, bleibt in der Gruppe. Die meisten Lieder werden mit der Gitarre begleitet. Wir hören CD´s aus der Klassik und auch Volkslieder.
Das so Aufgehoben sein in einer Gruppe hat manchen von uns schon über schwere Zeiten nicht nur begleitet, sondern auch hinweggeholfen. Diese Gruppendynamik fördert außerdem einen Zusammenhalt und ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Wir bewegen uns auch außerhalb der KISS . Wir gehen hin und wieder gemeinsam Essen und veranstalten Ausflüge. So waren wir schon in Stralsund (Ozeaneum), Waren (Müritzeum), Güstrow und Wismar; um nur einige zu nennen.
Besondere Freude bereiten uns kleine Auftritte in Alten- und Pflegeheimen. Dann bekommen wir für unser Singen vieles für uns zurück, Genugtuung und Glücksgefühle.


SHG Stoma Schwerin

Darmkrebs? Ich doch nicht!

So spricht man unter Freunden, Bekannten und in der Familie. Es wäre schön, wenn Sie nach der Untersuchung sagen können – Ich doch nicht! Sie können sich informieren. Damit haben Sie den ersten Schritt gemacht und wissen mehr über Darmkrebs. Die Betroffenenzahlen in Deutschland nehmen jährlich erheblich schnell zu. Man muss etwas tun, damit es rechtzeitig erkannt wird.

Schaffen Sie ihre eigene Sicherheit mit der Darmkrebsfrüherkennung!

Unsere Selbsthilfegruppe hat sich 2010 gebildet. Fast alle Mitglieder sind Darmkrebs-betroffene, die eine zweite Chance im Leben erhalten haben, auch, weil fast zu spät, die Darmkrebsuntersuchung gemacht wurde. 70% unserer Mitglieder haben es durchgestanden und rufen Sie heute auf, das Früherkennungsangebot anzunehmen. Wir haben unseren „Lebensretter“ Stoma bei uns. Aber glauben Sie uns, wir würden auch gern auf diese Hilfe verzichten. Mit diesem künstlichen Darmausgang versuchen wir ganz normal weiterzuleben. Wir sind in unserer Selbsthilfegruppe eine starke Gemeinschaft von Betroffenen, haben unzählige Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapien, REHA und Genesungskuren selbst durchlebt und hoffen, dass wir diesen Kampf gewonnen haben.

Darmkrebs ist heilbar wenn er früh erkannt wird!


Selbsthilfegruppe „Politische Häftlinge der DDR“ begeht einjähriges Bestehen
Am Montag, dem 11. März 2013 jährte sich zum ersten Mal die Gründung der SHG „Politische Häftlinge der DDR“. Aus diesem Anlass wurde eine Mitarbeiterin vom Büro der Beauftragten für Stasiunterlagen eingeladen, die schon in der Gründungsphase tatkräftige Unterstützung geleistet hat. Diese Gruppe, die längst überfällig ist, soll für all diejenigen sein, die ihr stilles Leiden beenden möchten, um das Leben erträglicher zu machen. In den kommenden Monaten hat sich die Gruppe einiges vorgenommen, um für die Einzelnen die Folgen der Haft und Zersetzungsmethoden erträglicher zu machen.
Die Gruppe trifft sich jeden 2. und 4. Montag im Monat um 18.00 Uhr in der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen, Spieltordamm 9. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Das brauchen wir



Hier findest Du uns

Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen Schwerin e.V.
Am Spieltordamm 9

19055 Schwerin

Ansprechpartner
Sabine Klemm

Tel: 0385-3924333

E-Mail: info@kiss-sn.de



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Am Spieltordamm 9

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