Väteraufbruch für Kinder e. V.


Frankfurt/M., Hessen
Kategorien: Kategorie Integration Kategorie Kinder Kategorie Jugendliche 
Das sind wir

Väteraufbruch für Kinder ist die Lobby ein gemeinnütziger Verein, der als Bundesverein im Vereinsregister beim Amtsgericht Eisenach unter AG Eisenach VR 890 eingetragen ist. Der Bundesverein hat sich 1988 gegründet und setzt sich mittlerweile aus über 100 Kreisgruppen und lokalen Kontaktstellen verteilt über das ganze Bundesgebiet zusammen.


Hauptanliegen des Vereins ist ...

... die Aufrechterhaltung der Beziehung der Kinder zu beiden Eltern nach einer Trennung, indem er sich für das Recht der Kinder auf Vater und Mutter als unentziehbares und unverzichtbares Grund- und Menschenrecht einsetzt. Der Verein will insbesondere die Not der Kinder wenden, die von Trennung und Scheidung ihrer Eltern betroffen sind. In diesem Falle sollen die Kinder die Beziehung zu Vater und Mutter aufrechterhalten können. Der Verein setzt sich für die Gleichstellung der nichtehelichen zu den ehelichen Kindern ein, die auch mit der am 01. Juli 1998 in Kraft getretenen Reform des Kindschaftsrechts nur unzureichend erfüllt wurde.


Erfahrungsaustausch und Väterberatung ...

... gerade in der für beide Partner emotional schwierigen Trennungsphase sind die Basis unseres Vereinslebens. Ein besonderes Anliegen ist uns das Gespräch mit Familiengerichten, Jugendämtern, Sachverständigen und Rechtsanwälten. Aber auch Pressekontakte auf Orts- und Bundesebene sowie unsere Vertretung in der National Coalition zählt zu unseren Aufgaben. So ist der Verein \"Väteraufbruch für Kinder e. V.\" teils eine Selbsthilfegruppe, teils ein politischer Verein mit dem Ziel, die Rechte der Kinder zu stärken und den Wert des Vaters der Gesellschaft ins Bewusstsein zu rufen. Denn leider ist die Bedeutung der Vaterrolle in unserer Gesellschaft immer noch von geringerem Stellenwert. Diese muss aber in der Gesellschaft durch politische und gesetzliche Veränderungen fest verankert werden.

Zur Mitarbeit laden wir alle ein, die unser Anliegen für wichtig erachten:
Wir wollen alle Eltern ereichen: Alleinerziehende, eheliche- und nichteheliche Eltern, Omas und Opas sowie leibliche- und Stiefeltern.

Das machen wir

Aktivitäten
In den letzten Jahren hat der Väteraufbruch für Kinder e. V. folgende Aktivitäten verfolgt:
  • Lobbyarbeit: Nach der Kindschaftsrechtsreform ab 01.07.1998 wurde nach mehrjähriger Vorarbeit zum 01.09.2009 die Reform des FGG vom Bundestag beschlossen. Wichtige Verbesserungen im Sinne unserer Forderungen sind z. B. die Beschleunigung der Verfahren (früher erster Termin, Einbindung von Beratung, Verbesserung der Durchsetzung von Umgang etc). Die Reform ist ein weiterer kleiner Schritt in Richtung unserer Ziele. Wir hatten hierzu im Vorfeld Stellungnahmen abgegeben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Umsetzung auswirkt.
  • Bundesverfassungsgericht: Bereits mehrfachhatte der ‚Väteraufbruch für Kinder’ die Möglichkeit, vor dem Bundesverfassungsgericht Stellungnahmen abzugeben. Zur Frage „Zwangsgeld für umgangsverweigernde Eltern?“ .wurde der Verband in der mündlichen Verhandlung angehört. Das Bundesverfassungsgericht hat das unumstößliche Recht der Kinder auf Umgang mit ihren Eltern deutlich gemacht, gleichzeitig aber die Festsetzung eines Zwangsgeldes zur Durchsetzung des Umgangsrechts an besondere Kriterien geknüpft.
  • Fachgutachten: Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2003 der Bundesregierung auferlegt hatte, die Regelung des gemeinsamen Sorgerechts für nicht-eheliche Eltern zu überprüfen, hatte das Bundesjustizministerium dazu im Jahr 2009 einen wissenschaftlichen Untersuchungsauftrag erteilt. Der Väteraufbruch für Kinder hatte seit Jahren darauf gedrängt. Die Forschungsarbeit wurde durch einen Beirat begleitet. Der Väteraufbruch war erstmalig daran beteiligt und hat in einer nachfolgenden Dokumentation auf die fachlichen Schwachstellen hinweisen können.
  • Sorgerechtsreform: Aktuell ist die Reformdiskussion in Berlin ins Stocken geraten, weil alle Parteien sich auf keine Lösung (Antrags- oder Widerspruchsmodell) einigen können. Wir müssen in den kommenden Monaten verstärkt auf Ergebnisse drängen. Derzeit führen wir weiter viele Gespräche mit den Familienpolitikern aller Fraktionen in Berlin, um die unmittelbar anstehende Gesetzesreform zum Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern möglichst in unserem Sinne zu beeinflussen. Unsere Forderung ist generelle gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsfeststellung mit der Möglichkeit des Widerspruchs durch ein Elternteil (Widerspruchslösung).
  • Zur Ausgestaltung des Sorgerechts trotz vorhandener Konflikte haben wir im Sommer 2010 ein Diskussionspapier mit dem Konzept eines Kooperationsmanagers vorgestellt. Darüber wurde auch in den Medien berichtet; Familienpolitiker haben diese Studie gezielt bei uns angefordert. Das Diskussionspapier wurde auch in der Fachzeitschrift ZKJ veröffentlicht.
  • Väterpolitik.de: Vor der Bundestagswahl 2009 befragten wir im Rahmen der Aktion „Wahlcheck Väterpolitik.de“ ca. 300 Bundestags-Kandidierende über ihre Position zur Väterpolitik. Der anlässlich des Väterkongresses \"Familienpolitik mit Vätern! Wir stehen vor der Wahl\" am 01.-03.05.2009 präsentierte Fragebogen wurden von den meisten befragten Bundestagskandidaten ausgefüllt. An der bundesweiten Kampagne und Kandidaten­befragung vor Ort beteiligten sich viele Aktive aus den Kreisgruppen. Die Ergebnisse wurden auf der WEB-Seite www.vaeterpolitik.de vorgestellt. Damit war es möglich, vor einer Wahl eine geeignete, öffentlich dokumentierte Beurteilung der Kandidaten vorzunehmen. Nicht zuletzt ergaben sich daraus neue Kontaktmöglichkeiten zu den einzelnen Abgeordneten – manche wurde erst durch diese Aktion auf das Thema „Väterpolitik“ aufmerksam. Seit Herbst 2011 besuchen wir im Rahmen der aktuellen Sorgerechtsdiskussion wiederum möglichst viele Bundestagsabgeordnete in ihren Wahlkreisen.
  • Pressearbeit: Unsere Pressearbeit nimmt stetig zu. Neben eigenen Pressemittei­lungen werden wir regelmäßig von den Medien kontaktiert. Viele Berichte über die Situation von Vätern mit Einzelschilderungen wurden über den Väteraufbruch für Kinder vorbereitet. Auch konnten Vereinsvertreter immer wieder unsere Position darstellen und waren auch in Reportagen und Diskussionssendungen vertreten. Besonderen Anlass boten die letzten Gesetzesänderungen (Unterhaltsrecht, Vaterschaftstests), die Verfahren beim Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof sowie die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Sorge- und Umgangsrecht.
  • Kirchentag: Der Väteraufbruch für Kinder ist regelmäßig auf dem Ev. Kirchentag sowie dem Ökumenischen Kirchentag mit einem eigenen Stand und Programm vertreten, zuletzt in München (2010) und Dresden (2011). Über die Kirchentage wird ein Publikum von vielen hunderttausend Teilnehmern erreicht, die zu einem großen Teil im kulturellen, politischen oder sozialen Bereich engagiert sind. Dort haben wir viele interessante Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen können. Der nächste Ev. Kirchentag wird im Mai 2013 in Hamburg veranstaltet. Wir beginnen bereits jetzt mit den Vorbereitungen und werden in Kooperation mit den umliegenden Kreisgruppen und Landesverbänden Stand und Veranstaltungen organisieren. 
  • Nähere Infos siehe www.kirchentag.vaeteraufbruch.de.
  • Elterndemo: Die alljährlichen bundesweiten ,Elterndemos\' sind bereits fest etabliert. Nach mehrjährigen Demos in Berlin fand die Demo 2011 in Hamburg statt. Die Teilnehmerzahl der Vorjahre hat sich wieder etwas erhöht. Die Demos werden dokumentiert unter www.demo.vaeteraufbruch.de.
  • ,Brückentag’, 5. Juni: Die ursprüngliche Idee dazu war, an einem internationalen, festen Datum einheitlich lokale Aktionen zu organisieren und zwar auf Brücken, weil sie verkehrsmäßig besonders auffallende Punkte sind. „Brücken“ haben einen Symbolcharakter und eignen sich daher als inhaltlicher ‚Aufhänger’. An diesem Termin organisieren mehrere Kreisgruppen Aktionen.
  • Himmelfahrt /,Vatertag’: Zum jährlichen Vatertag organisierten viele Kreisgruppen Kinderfeste.
  • ‚Internationaler Tag der Menschenrechte’, 10. Dezember: In den vergangenen Jahren fanden bereits mehrere lokale Mahnaktionen statt. Der Kreisverein Karlsruhe veranstaltet jährlich zu diesem Termin eine Kundgebung auf dem Platz der Menschenrechte.
  • Fachveranstaltungen: Regelmäßig beteiligen wir uns an diversen externen Veranstaltun­gen, Seminaren usw., um unsere Positionen zu vertreten und suchen dafür immer qualifizierte Mitglieder zur Beteiligung. Teilweise stellt der Väteraufbruch auch selbst Referenten.
  • Bundesforum Männer: Ende 2010 wurde das ‚Bundesforum Männer‘ (http://www.bundesforum-maenner.de/) gegründet. Es ist ein Zusammenschluss aller wichtigen bundesweiten Männerinitiativen. Das Bundesforum ist als Pendant zum „Deutschen Frauenrat“ gedacht. Der Väteraufbruch ist dort Mitglied und beteiligt sich aktiv an der inhaltlichen Aufbauarbeit.
  • Familienkongress: Unser wissenschaftlich orientierter Fachkongress findet jährlich im November in Halle/Saale statt und ist in der Fachwelt etabliert. Das Ziel der Familienkongresse ist, die Vertreter der Fachwelt mit den Betroffenen in ein sachliches Gespräch zu bringen. Mit den Kongress-Ergebnissen nehmen wir Einfluss auf die Diskussion in der Fachwelt und Politik. Der 10. ‚Geburtstagskongress\' am 05./06.11.2011 hat das Thema \"Kooperation und Vernetzung\". Für das Jahr 2012 ist das Thema „familiengerichtliche Gutachten“ geplant.
  • Nähere Infos siehe http://www.familienkongress.vaeteraufbruch.de/
  • Väterkongress: Zeitlich und regional versetzt zum Familienkongress in Halle sollen in dieser zweiten Fachveranstaltungsreihe, die jährlich im Mai in Karlsruhe stattfindet, vor allem väterpolitische Themen behandelt werden. Mit dieser Diskussionsreihe sollen Väter angeregt werden, sich auch aus unterschiedlichen Lebenssituationen auf gemeinsame politische Positionen und Aktionen zu verständigen. Der 5. Väterkongress findet am 23.06.2012 in Karlsruhe statt. Um die internationale Vernetzung zu stärken, werden wir wiederum Vätergruppen aus den angrenzenden Nachbarländern beteiligen. Thematisch wollen wir voraussichtlich die Forderungen der Väter in Europa vergleichen.
  • Nähere Infos siehe http://vaeterkongress.vaeteraufbruch.de/
  • Seminare: Für unsere Mitglieder bieten wir in unregelmäßigen Abständen Fortbildungsveranstaltungen an mit dem Ziel, die Selbsthilfearbeit in den Kreisgruppen zu fördern und zu professionalisieren. Dies betrifft sowohl die Beratungs- und Beistandstätigkeit als auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Freizeitaktivitäten: Verschiedene Kreisgruppen veranstalten Eltern-Kind-Aktivitäten für Mitglieder und ihre Angehörigen, z. B. das „Väterfrühstück“ und das „Papipalu-Kinderfest“ in Stuttgart und die Kanufreizeiten in Frankfurt. Detaillierte Informationen sind auf den Internetseiten der Kreisgruppen zu finden.
  • Im Jahr 2013 wird der Väteraufbruch 25 Jahre alt. Wir werden dafür eine gebührende politische Geburtstagsfeier vorbereiten.
Die Zielsetzungen aller Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbands ‚Väteraufbruch für Kinder e.V’ sind dem gemeinsamen Leitspruch verpflichtet: „Allen Kindern beide Eltern!\"

Das brauchen wir

Spende
Unterstützung der Arbeit des Väteraufbruchs durch Spenden
Der Väteraufbruch leistet seit über 20 Jahren wichtige Aufklärungs- und Beratungsarbeit. Das Problem der häufigen Ausgrenzung nach einer Trennung ist längst öffentlich erkannt. Leider gibt es dennoch speziell für Väter nahezu keine öffentliche Unterstützung oder Beratung. Der Väteraufbruch für Kinder e.V. ist der einzige bundesweite Verein, der diese Aufgabe wahrnimmt.

Die aktiven Mitglieder leisten ihre Arbeit ehrenamtlich. Der Verein ist gemeinnützig und kann für Spenden steuerbegünstigte Spendenbescheinigungen ausstellen.

Hier findest Du uns

Väteraufbruch für Kinder e. V.
Eschersheimer Landstr. 23

60322 Frankfurt/M.

Ansprechpartner


Tel: 069 - 13 39 62 90
Fax: 0321 - 21 42 53 72

E-Mail: bgs@vafk.de



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Woher stammen diese Informationen?

Die Informationen zu diesem Helden stammen von dessen Internetseite.

Logo von Väteraufbruch für Kinder e. V. aus Frankfurt/M.


Väteraufbruch für Kinder e. V.
Ansprechpartner:


Eschersheimer Landstr. 23

60322 Frankfurt/M.

Tel: 069 - 13 39 62 90
Fax: 0321 - 21 42 53 72

Mail:
bgs@vafk.de
Webseite:
www.vaeteraufbruch.de
Spendenquittung: keine Angabe
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